Der Begriff „Abalone“ stammt aus dem Indianischen Wortgebrauch und bezeichnete das Indianische Muschelgeld welches aus den Schalen der Meeresschnecken angefertigt wurde.
Damit wird auch klar, das Abalone Perlen in Schnecken (Gastropoden) gezüchtete werden. Zur Zucht eignen sich etwa nur 20 Arten aus der Gattung Haliotis, die recht weitverbreitet sind. Die Zuchtgebiete reichen von Nordamerika, Hawaii, Japan, Korea bis Neuseeland und Australien.
Erste Versuche zur Zucht von Abalone Perlen erfolgten Ende des 19 Jahrhunderts. Eine Besonderheit der Schnecken ist, dass sie sich fortbewegen, und auf Grund der Kontraktionen des Fusses ist es sehr schwer runde Perlen zu züchten. Wie bei Muscheln werden Kerne verwendet, die aber werden der Besonderheit der Schnecken wegen, auf die Schale aufgeklebt. Es wird nur ein Kern pro Schnecke verwendet.
Die Wachstumszeit beträgt etwa 18 – 30 Monate. In dieser Zeit entstehen Perlen in der Grösse von 12 bis 18 mm. Teilweise wird das Fleisch der Schnecken nach der Ernte verkauft, da es je nach Region als Leckerbissen gilt.
Nach der Ernte erfolgt die Weiterverarbeitung. Dabei wird der Kern entnommen, die Perlmutthülle mit Harz vergossen und mit einer Perlmuttplatte verschlossen. Die Perlen haben eine grüne, grün-blaue, blaue, violetteblaue Farbe. Intensive Blau- und Grünfarben werden hier mit sehr guten Bewertungen versehen. Das Lüster kann schimmernd bis stark spiegelnd sein. Eine ebene Oberfläche ist ein weiteres Merkmal für gute und sehr gute Qualitäten. |