Die Geschichte der erfolgreichen Zucht von Südseeperlen beginnt nach dem 2. Weltkrieg. Wie sollte es anders sein waren die Japaner die zu Beginn die erfolgreichen Züchter und schützten sich ihre Ergebnisse innerhalb des japanischen Raumes und auch ausserhalb sehr restriktiv.
Als Südseeperlen wurden die Perlen benannt die südlich des japanischen Meeres gezüchtet wurden. Zur Zucht werden zwei Muscheln verwendet:
Die „Pinctada margaritifera“ aus der die schwarzen Perlen gewonnen werden und die im tropischen Bereich des pazifischen Ozeans vorkommt. Über dieses Perlen und die Muscheln erfahren sie mehr unter dem Punkt „Tahiti Perlen“.
Die „Pinctada maxia“ kommt in den Gebieten des Indischen Ozean und des pazifischen Ozeans vor. Aus ihr werden die hellen Südseeperlen gewonnen. Die Muschel ist ca. 30 cm gross und wiegt um die 2 kg. Sie kann aber auch grösser werden. Sie ist die grösste Muschel der Gattung Pinctada. Die „Pinctada maxima“ kommt in einer durchschnittlichen Tiefe vom 35 m vor.
Die Muschel kann Perlen um Kerne von 8 – 18 mm Grösse bilden. Die Pflege der Muscheln zur Perlenbildung ist sehr aufwendig, so werden z.B. die Muscheln in der Anfangszeit nach dem Einsetzten des Kernes regelmässig um 180 grad gewendet.
Die Wachstumszeit der Perlen beträgt zwei Jahre. Eine zweite und dritte Besetzung mit einem Kern ist möglich, der Erfolg sinkt aber mit jeder Besetzung. Der Erfolg der zweiten und dritten Besetzung wird aber mit jeweils grösseren geernteten Perlen belohnt.
Die Zuchtgebiete der Südseeperlen sind in Myanmar, Australien, Indonesien, Phillipinen aber auch andere.
Die Südseeperlen haben eine Körperfarbe von weiss, hell- bis dunkelgrau, silber und creme. Die vorkommenden Überfarben sind rosa, grün, grau und blau. Die Schichtdicke beträgt 1,5 – 5 mm.
Die Grösse, die Farben, der relativ geringe Ertrag pro Muschel bei gleichzeitig aufwendiger Zucht machen Südseeperlen zu den teuersten Zuchtperlen. Aber wer eine Südseeperle schon einmal in der Hand halten durfte, weiss, dass von diesen Perlen ein sehr spezieller Reiz ausgeht. |